ao. Univ. Prof. DDr. Franz Watzinger
geboren 18.2.1959 in Schwanenstadt, Oberösterreich
Matura 1977
Medizinstudium von 1977-1983 an der Universität in Innsbruck.
Von 1984 bis 1987 Turnusarzt im LKH Vöcklabruck (Oberösterreich).
Von 1987-1991 Radiologie Ausbildung an den Landeskrankenanstalten Salzburg.
Seit 1991 Tätigkeit an der Universitätsklinik für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie (Leitung: o. Univ. Prof. Dr. Dr. R. Ewers) der Universität Wien.
Absolvierung des zahnärztlichen Lehrgangs von 1994 - 1996 an der Universitätszahnklinik in Wien.
Seit 1.3.1996 Facharzt für Mund - Kiefer und Gesichtschirurgie und Oberarzt der Klinik
Am 24. 10. 2000 Habilitation an der Universität Wien zum Universitätsdozent für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie und Verleihung des Titels eines außerordentlichen Universitätsprofessors im März 2001.
Seit Jänner 2001 Stellvertreter des Vorstands an der Klinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie in Wien.
Promotion zum Dr. med. dent. im Juli 2002.
Klinische und operative Tätigkeit:
Ausgiebige chirurgische Erfahrungen in allen Teilgebieten der Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie:
zahnärztliche Chirurgie: Entfernung von Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen, Operation von Kieferzysten.
Tumorchirurgie und Wiederherstellende Chirurgie, plastische Operationen des Gesichts.
Dysgnathieoperationen (Korrektur von Bissanomalien).
Derzeitiger Leiter der Spezialsprechstunde für Lippen- Kiefer- Gaumenspalten und kraniofaziale Anomalien (Fehlbildungen des Gesichts- und Gehirnschädels) an unserer Klinik.
Langjähriger Leiter der Sprechstunde für präprothetische Chirurgie (Chirurgie zur Verbesserung des Prothesenlagers) und Implantologie an unserer Klinik. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem bei der Behandlung von komplizierten Ausgangssituationen mit hochgradiger Kieferkammatrophie (Rückbildung des Kieferkamms) im Ober und /oder Unterkiefer. Neben Augmentationstechniken (Aufbau des Kieferkamms mit Knochen oder Knochenersatzmaterialien) kommen dabei auch Osteotomien (Vor- oder Rückverlagerungen von Kieferanteilen zur Korrektur von Bissanomalien oder auch zur ästhetischen Korrektur) zur Anwendung. Die Versorgung zahnloser Kieferareale erfolgt überwiegend mit Implantaten und darauf folgender Implantatprothetik.
Wissenschaft und Forschung:
Publikationen über die Behandlung des hochgradig atrophen Oberkiefers, sowie über die Behandlung von Patienten mit prothetischen Problemen nach Tumorbehandlung. Weiters Veröffentlichung über die Anwendung von Titanmembranen zur gesteuerten Geweberegeneration beim Kieferkammaufbau,
daneben auch Arbeiten über die computergestützte Positionierung dentaler Implantate mithilfe von Navigationssystemen.
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