Implantate

Artikel von Dr. Eva Krampf-Farsky.

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    Kierfererhältnissen

Implantate ersetzen fehlende Zähne einschließlich der Zahnwurzel. Meist bestehen sie aus biologisch neutralem Titan, das vom menschlichen Organismus nicht abgestoßen wird. Sie werden in den Kieferknochen eingesetzt (implantiert).

Während der Einheilung (etwa 3 bis 6 Monate) wächst der Knochen an das Implantat, sodass es letztlich fest verankert ist. In dieser Phase liegt das Implantat unterhalb der Mundschleimhaut, die es während dieser Zeit vor Belastungen schützt. Anschließend wird ein Aufbauteil in das Implantat eingeschraubt, auf dem der neue Zahn wie eine herkömmliche Zahnkrone verankert wird. Das Implantat nimmt anstelle der Zahnwurzel den Kaudruck auf und leitet ihn in den Kiefer ein.

In welchen Fällen können Implantate beispielsweise verwendet werden?



Behandlungsablauf
Nach gründlicher Untersuchung wird ein Behandlungsplan erstellt. Vorhandene Entzündungen müssen ausgeheilt sein, Karies und Parodontitis müssen vorher behandelt werden.
Nicht implantiert werden kann beispielsweise bei schweren Herzkrankheiten, erhöhter Blutungsneigung oder Knochenkrankheiten und bei drogen- oder alkoholabhängigen Patienten. Bei Diabetikern ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Hausarzt nötig.

Von besonderer Bedeutung ist eine gute Zahn- und Mundhygiene. Bei guter Mundhygiene können Implantate viele Jahre einen idealen Zahnersatz bieten.

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